Bartpflege im Winter - Darauf musst Du achten - Rabe & Fuchs

Bartpflege im Winter – Darauf musst Du achten

Bartpflege im Winter - Darauf musst Du achten

Bartpflege im Winter ist gerade mal wieder das Thema unter den Bärtigen da draußen. Eines ist klar, der Winter kommt, so oder so. Also raus mit den dem dicken Parker, den fetten Schals und der coolen Wollmütze. Im Gesicht, da steht der Bart. Die beste natürliche Abwehr gegen Kälte. Aber ist der Bart auch gewappnet für die kommenden Minusgrade ?Die niedrigen Temperaturen bringen zweierlei mit sich: Trockene Haut und trockenes Haar. Nicht gerade eine gute Kombination. Hier verraten wir dir, wie Du Deinen Bart optimal für den Winter rüstest.

Verzichte auf einen nassen Bart

Wie bereits in einem unserer Artikel beschrieben, gehört die tägliche Reinigung des Wollmantels in deinem Gesicht zur Pflicht. In den kommenden, kalten Monaten wird diese Pflicht. Diverse Bartpflege Produkte unterstützen Dich bei diesem Ritual. Im Sommer ist der nasse Bart erst mal kein Problem. Der Bart trocknet im Sommer sehr schnell von selbst und alles ist gut. Im Winter sieht die Sache schon wieder anders aus. Eine klassische Luftrocknung ist hier eine Art Todesurteil für deine Gesichtsbehaarung. Kommt die kalte Winterluft mit deinem nassen Bart in Berührung, geht selbst den stärksten Borsten der A**** auf Grundeis, um es mit den Worten von Joseph Victor von Scheffel zu sagen. Die Eiseskälte legt sich direkt auf die nassen Barthaare und bringt die Spitzen schnell zum Brechen. So kommt es zu hartnäckigem Spliss und rauem Haar. Das Ganze führt dann dazu, dass dein Bart eben k**** aussieht. Wenn Dein Bart k**** aussieht, siehst Du auch k**** aus. Tu´ Dir selbst einen Gefallen: Schnapp Dir einen Föhn und trockne den Bart mit kalter, maximal lauwarmer Luft. Föhne deinen Bart nicht mit heißer Luft. Das ist schädlich für deinen Bart und die Haut darunter. Es führt zu Trockenheit und juckenden Stellen. Im schlimmsten Fall gibt es sogar Schuppen.

Bartöl im Winter ist ein absolutes Muss

Von Natur aus neigt der Bart zu Trockenheit. Wird er nicht gepflegt und mit Feuchtigkeit versorgt, steht er schnell in alle Himmelsrichtungen ab und Du siehst aus, als hättest Du in eine Steckdose gefasst. Die niedrigen Temperaturen des Winters machen das Ganze nicht besser. Der kalte Wind von Gevatter Frost strapaziert die Haare bis zum Anschlag und trocknet das Haar und die Haut darunter weiter aus. Nun kommt es zum Kampf. Haut und Haare sind angegriffen und möchten gerne mehr Feuchtigkeit zum eigenen Schutz akquirieren. Das Ergebnis dieser Zwietracht ist Jucken, entzündete Haut, spröde Barthaare und im schlimmsten Fall auch Schuppen. Hier kommt das Bartöl ins Spiel. Es gibt dem Haar und der Haut genau das, was sie brauchen: Schutz und Feuchtigkeit. Je nach Inhaltsstoffen wirkt das Öl direkt von innen heraus auf Bart und Haar. Besonders gut sind dafür Jojoba – und Mandelöl geeignet. Diese Trägeröle lassen den Juckreiz verschwinden, versorgen Haut und Haar von innen heraus mit Feuchtigkeit, beugen so den Schuppen vor und verhindern Spliss. Sie bieten Schutz vor der aggressiven Kälte, versorgen deinen Bart mit Glanz und geben ihm neue Struktur.

Nährboden für dein Wollkleid

Du kennst das: Draußen ist es eisig kalt, drinnen gefühlter Sommer mit 36 °C Raumtemperatur. Du bist in der Stadt unterwegs und es geht rein, raus, rein raus. Dieses ständige hin und her ist sehr anstrengend für deine Gesichtshaut. Es hat zur Folge, dass sie trocken wird. Es wird weniger Fett produziert, die Durchblutung lässt zu wünschen übrig und deine Talgdrüsen fahren Sparflamme. Der Schutzschild hat also Löcher. Feuchtigkeit geht verloren, die Haut wird gereizt, wirkt blass und müde. Wenn deine Haut so angegriffen ist, wie soll dort ein guter Nährboden für deinen Bart bereitstehen? Deine Haut braucht Vitamine und Feuchtigkeit, soviel steht fest. Eine gute Gesichtscreme ist hier das Mittel der Wahl. Sie stärkt die Haut, schützt Sie gut gegen Umwelteinflüsse und versorgt Sie mit Vitaminen. Sie macht aus deiner Haut eine perfekte Grundlage für einen tollen Bart. Am besten cremst Du Dich zweimal täglich ein. Starte mit der täglichen Pflege schon, wenn die ersten kalten Winde des Herbstes durch deinen Bart huschen. So bereitest Du Deine Haut optimal auf die wirklich kalten Zeiten vor.

Spröde Lippen? No way!

Die kalte Winterluft setzt nicht nur deinem Bart und deiner Gesichtshaut zu. Auch deinen Lippen setzt Mr. Frost aka Winter ordentlich zu. Den ganzen lieben langen Tag sind deine Lippen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Der Winter setzt dann noch einen obendrauf. Er sorgt dafür, dass die Lippen austrocknen und der natürliche Schutzfilm deiner Lippen spröde wird. Und mal ehrlich, spröde Lippen sind wirklich schmerzhaft und echt unattraktiv. Unsere Empfehlung ist also ganz klar: Benutze ein Lippenbalsam! Du denkst vielleicht jetzt, das sei nicht männlich und hat so gar nichts mit hartem, coolen Kerl zu tun. Weit gefehlt mein Lieber. Wirklich hart und cool ist der Mann von heute, wenn er sich pflegt. Deine Lippen brauchen einfach Vitamine und Feuchtigkeit und Entzündungen und rissige Haut zu verhindern. Wenn Du gerade kein Lippenbalsam zu Hand hast, nutze die Restmenge Bartöl, die auf deinen Händen verbleibt, nachdem du es benutzt hast. Jojobaöl ist optimal für den Schutz deiner Lippen.

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