Nachhaltige Kosmetik

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Nachhaltige Kosmetik ist in jeglicher Hinsicht immer wieder ein Thema in der Kosmetikbranche. Seit vielen Jahren kämpfen die Unternehmen in dieser Branche mit zahlreichen Vorwürfen. Oftmals sogar zurecht.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland testete Ende 2017 rund 60.000 Produkte. Ein Drittel dieser Kosmetik- und Pflegeprodukte enthielten 15 verschiedene Chemikalien, welche hormonelle Veränderungen hervorrufen. Wer das für sich selbst entdecken möchte, kann sich die App „CodeCheck“ auf sein Mobilfunkgerät laden und einfach mal scannen, was er so im Bad stehen hat. Auch wenn ein Drittel erst einmal viel klingt, so ist der Trend doch eher positiv, besonders wenn kleine Unternehmen wie Rabe & Fuchs berücksichtigt werden.

In anderen Branchen geht es da noch etwas schneller voran. In der Möbelbranche beispielsweise wird nicht einfach irgendein Holz von irgendeinem Baum genutzt. Tische, Stühle, Schränke und vieles mehr wird aus so genannten zertifizierten Hölzern hergestellt. Zertifiziertes Holz bedeutet in diesem Fall, dass es aus ökologischer Forstwirtschaft stammt. Sprich: Wird was abgeholzt um daraus Möbel zu machen, wird wo anders doppelt neu gepflanzt. Modelle gibt es da verschiedene. Auch das Mindset an sich ist in der Möbelbranche schon etwas ausgeprägter. So gibt es zum Beispiel Designer, die einen Teil Ihrer Einnahmen um die ökologische Forstwirtschaft zu nutzen.

Ein Blick in die Lebensmittelindustrie zeigt ein ähnliches Bild. Legt man große Hersteller auf Seite, ist es durchaus einfach möglich, nachhaltige Produkte zu kaufen. Egal ob Tee, Gewürz, Schokolade, für alles gibt es eine nachhaltige, gesunde Option in Demeter Qualität.

Greenwashing – Die andere Seite der Medaille

Zurück zur Kosmetik: Immer mehr Kosmetikprodukte bekommen grüne Labels. Mal ist es „Bio“, mal „Nachhaltigkeit“, mal „Umweltbewusst hergestellt“. Irgendwo auf dem bekannten Ettikett leuchtet  nun ein grünes Logo, welches Umweltbewusstsein verspricht. Machen kann das im Prinzip jeder, weil diese Bezeichnungen nicht geschützt sind und somit einfach verwendet werden dürfen. Das nennt sich dann „Greenwashing“. Es gibt unzählige Siegel, welche bescheinigen können dass es sich um „gute“ Kosmetik handelt. Mit „gut“ meine ich nachhaltige, umweltbewusste Kosmetik.

Echte Siegel für nachhaltige Kosmetik

Wichtig ist, dass Kunden wissen, welche Siegel sie berücksichtigen können. Informationen dazu gibt es genug im Internet. Hier eine kleine Liste der wichtigsten Siegel:

Besonders interessant ist hier das Siegel „Hase mit schützender Hand“. Es klassifiziert Kosmetikprodukte, bei deren Herstellung auf Tierversuche verzichtet wurde. Natürlich sind seit 2009 Tierversuche im Bereich der Kosmetik verboten, jedoch gibt es da so einige Schlupflöscher. Als Beispiel dürfen weiterhin Rohstoffe an Tieren getestet werden, wenn sie nicht nur in der Kosmetik, sondern auch in anderen Bereichen ihre Anwendung finden. Ein solcher Anwendungsfall ist natürlich schnell gefunden, wenn nötig. Der deutsche Tierschutzbund e.V. hat eine Kosmetik-Positivliste ins Leben gerufen. Darauf sind Hersteller und Vertreiber gelistet die ganz ohne Tierversuche arbeiten.

Das Produkt hat keine Siegel! Was nun?!

Hand auf´s Herz. Wir von Rabe & Fuchs haben (noch) keines dieses Siegel. So wie viele andere kleine Unternehmen auch. Leider ist der Aufwand und die Kosten für ein solches Logo noch sehr hoch. Was also tun, wenn du ein Produkt gut findest, aber mehr Sicherheit brauchst? Als Kunde hast du die Möglichkeit selbst Recherchen anzustellen. Du kannst die Inhaltsstoffe auf http://www.haut.de überprüfen, dir Gedanken über den Herstellungsprozess machen und dich über die Firmenphilosophie informieren. Im Falle von Rabe & Fuchs kannst auch gerne einfach eine Mail mit deinen Fragen schicken oder anrufen. Wir sind da ziemlich unkompliziert.

 


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